Fantasiereisen … innere Bilder

Imagination - Visionen

Innere Räume erschaffen

Menschen finden oft sehr kreative Auswege, um sich wohl und geborgen zu fühlen. Sogar in Situationen größter Not kann man sich in seine inneren Räume flüchten, in denen man sich geborgen und sicher fühlt. Hat man sich z.B. in einer Fantasiereise seinen inneren Raum geschaffen, hat man die Möglichkeit, in jeder Situation ganz gelassen bleiben.

Imaginationsübungen und Fantasiereisen bewirken Bilder von einem ruhigen Ort, von hilfreicher Unterstützung und guten Entscheidungen, wie du selbst es dir ausdenken, vorstellen und erschaffen möchtest.

Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch seinen "Heiler" in sich selbst hat und eine individuelle innere Weisheit in sich trägt, die über Wissen und Fähigkeiten verfügt, die weit über den einfache "Verstand" hinausgeht.

Der Verstand bringt dich von A nach B. Die Fantasie bringt dich überall hin.

Das Hören, Sehen und Erfahren der inneren Weisheit erfordert Übung. In entspannten Zuständen oder tiefer Versenkung, kann die heilsame Kraft der Vorstellungen wirken.

Es gibt viele Erfolgsgeschichten über Selbstheilung, Lebensvisionen, Vision-Boards und Hypnose. Es selbst zu erleben ist eine Erfahrung, die unbeschreiblich ist und die jeder selbst machen kann.

Der Schlüssel zum Glück steckt von Innen.

Ein paar Fakten ...

Erstens: Erholung öffnet kreative Räume

Fantasiereisen stoßen die Tür zur Entspannung auf. Es kommt bei entspannten Teilnehmern zu einer Veränderung im vegetativen Nervensystem, jener Schaltzentrale, von der wichtige Körperfunktionen wie Blutdruck, Körpertemperatur und Stoffwechsel gesteuert werden. Der Erregungsnerv Sympathikus fährt seine Aktivität zurück. Und sein Gegenspieler, der Ruhenerv Parasympathikus, übernimmt das Kommando (Gross/Haus 2004).

Die Aufmerksamkeit verlagert sich nach innen, auf die Bilder der Reise. Wir vergessen unseren Körper, vergessen den Raum, vergessen die alten Grenzen. Mit der Entspannung des Körpers wird der Geist immer wacher. Auf einmal ist das Undenkbare denkbar, das Unmögliche möglich, und die alten Grenzen fallen.

Zweitens: Die Stunde der Intuition

Unser Instinkt ist dem Verstand voraus. Er weiß, was gut für uns ist, kennt die richtigen Entscheidungen. Das Problem ist nur: Wir haben verlernt, auf ihn zu hören. Mit Fantasiereisen schaffen wir es, dieses unhörbare Flüstern der Intuition zu einer deutlichen Stimme, zu einem Entscheidungsfaktor wachsen zu lassen.

Drittens: Die eigene Erfahrung ist Trumpf

»Erfahrung« ist ein spannendes Wort – da steckt die »Fahrt« drin. Bei einer Fantasiereise schicken wir die Teilnehmer auf eine Fahrt. Dass die Reisenden den Raum nicht körperlich, sondern nur im Geist verlassen, tut ihrer Erfahrung keinen Abbruch. Die Fantasiereise sorgt dafür, dass die Teilnehmer Bilder sehen, Gerüche einatmen, Geräusche hören und neuen Boden unter ihren Fußsohlen spüren. Wer sich ganz auf eine Vorstellung einlässt, kann derweil zwischen Fantasie und Realität kaum unterscheiden (wie beim Traum); das Erlebte wird zum Gelebten.

Viertens: Nichts fasziniert Menschen so sehr wie Geschichten

Wenn jemand mit Worten so um- geht, dass in unserem Kopf farbige Bilder entstehen und spannende Dinge passieren, dann kleben wir an seinen Lippen. Das war früher so, am Lagerfeuer vor der Höhle. Und das ist noch heute so, wenn wir einen Roman lesen, ein Hörbuch genießen oder einem Freund lauschen, der eine verrückte Geschichte aus seinem Urlaub erzählt.

Fünftens: Die Goldmine der neuen Ressourcen

Etliche Ressourcen entziehen sich dem direkten Zugriff – so wie Quellen tief unter der Erde liegen und erst angezapft sein wollen. Der Alltag kann eine ewige Wiederholungsschleife sein: Ein Mensch ist immer wieder mit ähnlichen Situationen konfrontiert, greift auf ähnliche Verhaltensmuster zurück und bekommt ähnliche Reaktionen. Und auf diesen Kreislauf gründet sich sein Selbstbild.

Die Fantasiereise durchbricht diesen Kreis auf mehreren Ebenen.

Sechstens: Der wunderbare Probenraum

Bei der Fantasiereise kann man durch Probe-Regieanweisungen dafür sorgen, dass der Reisende drei Welten immer wieder getrennt betrachtet. Die Welt der Dinge und des Handelns. Die Welt der psychischen Zustände. Die Welt der Interpretation.

Siebtens: Neue Ziele und Veränderung ausprobieren

Wer möchte ich, wer kann ich sein? Genau in diese Richtung führen viele Fantasiereisen. Weil die Mauern der Realität fallen, weil es im Land der Fantasie kein Scheitern gibt, weil der Zustand der tiefen Entspannung ihre Gedanken fließen lässt – deshalb denken die Reisenden in großen Dimensionen. Nicht selten entwickelt sich ein neues (Wunsch-)Bild von sich selbst. Und man gestaltet die Landkarte seiner eigenen Ziele neu und mutig, ohne sich dabei von der Schwerkraft der Gewohnheit in die üblichen Bahnen drängen und entmutigen zu lassen.

Wer sein Leben verändern will, sollte wie ein Architekt vorgehen: Am Anfang stehen nicht die Bauarbeiten – am Anfang stehen die Vision, der Entwurf, das Bild im Geiste.

Danke, dass du bis zum Ende gelesen hast.

✨✨Irene 🍃🕊࿐

࿐࿐࿐

@irenelindner 

https://t.me/einfachentspanntsein