Heilung deiner Beziehungsverletzungen verstehen

Alle Menschen stehen irgendwie in Beziehung miteinander.

Wir alle sind miteinander verbunden, um uns gegenseitig zu helfen, zu lernen und zu wachsen.

Jeder ist auf seinem Weg. Wir sind alle Lehrer und Schüler gleichzeitig. Wir fühlen und kennen alle die gleichen Gefühle, teilen die gleichen Erfahrungen und Herausforderungen zu unterschiedlichen Zeiten und Entwicklungsstufen.

Jeder von uns erlebt in seinem Leben Verlust. Jeder Mensch geht anders damit um. Menschen kommen und gehen aus unserem Leben. Beziehungen verändern sich. Das einzig beständige ist die stete Veränderung.

Es geht im Leben darum, das Leiden der Veränderung zu verstehen und tief in uns anzunehmen.

„Glückliche Beziehungen sind keine Glücksache, sondern eine Frage der persönlichen Entscheidung.“

Stefanie Stahl

Wer sich dafür entscheidet, seine Beziehungsmuster etwas genauer anzuschauen, zu reflektieren und rückblickend die Zusammenhänge versteht, kann das Muster wesentlich verändern.

Die beste Investition, die man also in diesem Leben tätigen kann, ist die Investition in seine Beziehungsfähigkeit. 

Wenn wir erkennen, dass es nicht das Verhalten der anderen Person ist, sondern unsere Reaktion aus dem Schutzsystem, stärkt dies den Selbstwert und das Gefühl, ein glücklicher Mensch zu sein.

Das Gute ist, man kann seine Glaubenssätze, seinen Selbstwert und seine Beziehungsfähigkeit in jedem Alter noch tiefgreifend verändern.

Überprüfe deine Glaubenssätze, heile deine inneren Verletzungen und übernehme die Verantwortung, für dein inneres Kind. Das innere Kind bezeichnet alle in uns gespeicherten Erinnerungen, Gefühle und Erfahrungen.

 

Quelle: Stefanie Stahl, Psychologin, Autorin

Wie wir mit Ereignissen und dem Ende einer Beziehung umgehen, beeinflusst, wie wir uns weiterentwickeln.

Der Schmerz einer Trennung kann zu einer tiefen Verletzung führen, die wir daher auch in der Tiefe verstehen sollten.

Ein gebrochenes Herz kann so sehr weh tun, dass wir diesen Schmerz einfach nie mehr fühlen möchten. Die Angst vor diesem Schmerz wirkt sich automatisch auf unser Verhalten aus. Wir errichtet eine Schutzmauer und der Schmerz wird dahinter eingeschlossen ... aber auch die Liebesfähigkeit wird eingesperrt.

Es entsteht eine Selbst-Schutz-Mauer und tiefsitzende Glaubenssätze. Diese Mauer soll verhindern, dass uns Jemand weh tun kann. Wir lassen keine echte Nähe mehr zu und reagieren ablehnend, wenn es jemand versucht.

Tiefe Zuneigung und Verbundenheit wird instinktiv abgeblockt.

Die Liebe tut plötzlich nicht mehr gut, sondern sie zuzulassen tut weh ... die Erinnerung an den alten Schmerz ist das, was wir heilen dürfen.