Das Autogene Training ist ein Entspannungsverfahren, das auf Selbstsuggestionen und dem trainierenden Wahrnehmen “natürlicher” entspannender Körpervorgänge in zunehmend gelassener Grundhaltung basiert. Die bei regelmässigem Üben  eintretenden psychophysiologischen Veränderungen lassen sich mit einem plausiblen und in vielen Aspekten empirisch belegten Wirkungsmodell erklären.

Es zeigte sich, dass Autogenes Training bei psychosomatischen Störungen sowie bei der Geburtsvorbereitung, bei Schlafstörungen und bei Angstsyndromen eine nachgewiesen gute Wirkung entfaltet.

Daneben wurden in vielen Studien positive Effekte auf die Stimmung (z. B. auf depressive Symptome) und auf die all- gemeine Befindlichkeit belegt.

Autogene Training kann darüber hinaus die Therapiebereitschaft vieler Patienten verbessern. Autogenes Training ist eine effektive und sinnvolle Komponente präventiver, rehabilitativer oder therapeutischer Angebote und kann Bestandteil von naturheilkundlich geprägten Therapieansätzen sein.

 

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Autogenes Training –
Qualitative Meta-Analyse kontrollierter klinischer Studien
und Beziehungen zur Naturheilkunde